Warum das so ist?

Das System unterstützt Einzelpersonen, die Sprachnotizen verschriftlichen wollen ebenso wie Einrichtungen und Organisationen, die unablässig diktieren. Sie benötigen kein spezielles Diktiergerät, solange Sie ein Smartphone mit entsprechender App besitzen; aber Sie können mit vorhandenem Diktier-Equipment problemlos weiter arbeiten - mit SpeechLive wird die Funktionalität etablierter Diktiersoftware sogar noch ausgedehnt.

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Die Cloud diktiert

Neuerdings ist alles in der Cloud: Grafiken, Warenbestände, Grundsatzentscheidungen und die Telefonrechnungen. Nur gebügelte Hemden nicht. Und das Feierabend-Bier. Und auch nicht mein Diktiergerät.

Diktate schon. Schreibkräfte, deren Namen ich nicht kenne und die ich noch nie gesehen habe. Sowie Texte, welche von einer "cloudbasierten" Spracherkennung aus meinen Diktaten und Memos erstellt wurden. Offensichtlich ist auch die Sprachverarbeitung in der Cloud angekommen, macht sich den jederzeitigen Zugriff auf Dienstleistungen und Rechner-Ressourcen zunutze.

Bislang ging es darum, einen überwiegend lokalen Arbeitsprozess zu etablieren, der Diktiergeräte wie das DPM 8000 oder das DS-7000 mit den zugehörigen digitalen Schreibplätzen und gegebenenfalls ein Dragon Spracherkennungsprogramm verband. Selbstredend war das digitale Diktieren von Anfang an auch ein Aufruf zum dezentralen Arbeiten. Die Softwareprogramme von OLYMPUS und PHILIPS unterstützten den externen Datenaustausch immer besser und tun das inzwischen ohne größeren Verbesserungsbedarf. Aber die Mobilität war letztlich doch begrenzt. Sei es, dass die Diktier-App-Entwicklung der marktführenden Hersteller zunächst als untergeordnet im Vergleich zum Verkauf der margenstärkeren Diktiergeräte angesehen wurde, sei es, dass mit dem DS-9500 erst kürzlich ein alltagstaugliches WiFi-Diktiergerät ohne "Kinderkrankheiten" seinen Verkaufsstart hatte. Vor allem aber wurde das Diktieren stets mit Blickrichtung auf einen "mit allem Pipapo" ausgestatteten Betriebssitz gedacht, an dem die Sprachverarbeitung stattfand, an dem die Schreibkräfte um die Anwälte oder Arztsekretärinnen um die Ärzte kreiselten.

SpeechLive gräbt dieser Auffassung nun gehörig Wasser ab. Und zwar in vielerlei Hinsicht. Zunächst sieht man dieses cloudbasierte Diktiersystem wahrscheinlich nur unter dem Gesichtspunkt der vereinfachten Diktatablage mittels der PHILIPS Voice-Recorder App: Ein einfacher Senden-Befehl in der App ermöglicht es, eine erstellte Sprachaufzeichnung "in der Wolke" abzulegen. Man kann von überall her darauf zugreifen, sie überaus komfortabel downloaden und problemlos mit PHILIPS-Equipment transkribieren. Aber das könnte man - mit ein paar Mausklicks mehr - auch über einen FTP-Server, Dropbox oder ähnliche Speicherplätze haben.

Ein erster Unterschied zu den Allerweltsspeicherplätzen ist die Integration von Services in SpeechLive. Die PHILIPS-Wolke beinhaltet den Zugriff auf einen professionellen Schreibservice, dem man Diktate zuweisen kann. Mit dem Schreibservice beauftragt man richtige Menschen(!), die Audiodaten in gewohnter Manier in Text umsetzen. Wenn Eile geboten ist, kann eine schnelle Erledigung geordert werden. Der Text, den man zurück erhält, unterscheidet sich qualitativ nicht von dem einer eigenen Servicekraft.

Weist man sein Diktat oder Memo stattdessen der cloudbasierten Spracherkennung zu, muss man sich nach Erhalt des umgesetzten Textes mit der Fehlerkorrektur und dem Layout des Dokuments befassen. In dieser Variante der Texterstellung ist das Spracherkennungsprogramm nicht so perfekt wie ein Dragon in der Desktop Version. Denn das individuelle Stimmprofil fehlt der "Spracherkennungsmaschine" in der Wolke (derzeit) noch. Andererseits muss man sich als Abonnent von SpeechLive nicht um ein selbst angeschafftes, installiertes und manchmal upgradebedürftiges Dragon kümmern. Man erhält den in der Cloud erkannten Text sehr schnell zurück und benötigt alles in allem doch nicht soviel Zeit zur Verbesserung. Über die bestmöglichen Ergebnisse in der Verbindung von SpeechLive und Spracherkennung unten mehr.

Wenn man sich die wirklich einfache, übersichtliche Verzeichnisstruktur von SpeechLive anschaut, die auf diese beiden Services zugeschnitten ist, wird die Cloudlösung als Diversifizierung des Angebots von PHILIPS erkennbar: Es geht gar nicht so sehr um die traditionellen Zielgruppen der Anwälte oder Ärzte. Diktierende in anderen Berufen, die keinen ausgefeilten Workflow vorhalten können oder wollen, sind mit dem Angebot bestens bedient. Gelegenheitsdiktierer müssen sich um Anschaffungen, Softwarepflege und die Abschrift ihrer Diktate keine Gedanken mehr machen. Zudem kann die Spracheingabe als Alternative zur schriftlichen Dokumentation ohne jedwede Vorbereitung und risikofrei von jedem probiert werden, der protokollieren muss: eine mobile Pflegerin kann sich von einem Teil der Zettelei befreien, der Hausmeister muss das Übergabeprotokoll nicht auf der Fensterbank ausfüllen, das Protokoll der Gemeinderatssitzung kann vom Bürgermeister aufgezeichnet und anschließend ohne ehrenamtliche Protokollantin in Text gefaßt werden.

Das alles funktioniert allerdings mit einer eleganten Hintertür in den professionellen Bereich. Schnell kommt man darauf, dass Vieldiktierern SpeechLive sympathisch sein muss, wenn die eigenen Servicekräfte erkrankt, im Erziehungsurlaub oder im Feierabend sind. Überkapazitäten an diktiertem Material lassen sich dann auch deshalb ohne viel Federlesens in die Cloud delegieren, weil SpeechExec Pro (Dictate), die klassische Software beim PHILIPS-Diktanten eine Schnittstelle zur SpeechLive-Cloud enthält. Umgekehrt verhält es sich ebenso: Ist auf Seiten der Servicekraft SpeechExec Pro in der Transcribe-Variante installiert, hat sie ohne weitere Umstände Zugriff auf jedes in der Cloud abgelegte Diktat. Einzig die personelle Auslastung entscheidet darüber, ob es von ihr oder den Cloud-Services abgearbeitet wird.

Will die am Betriebssitz arbeitende Schreibkraft das in der Cloud abgelegte Diktat selbst bearbeiten, stehen ihr wiederum die Möglichkeiten der klassischen Transkription mit Fußschalter und Kopfhörer oder aber der Einsatz eines Dragon Programms bereit. Wird letzteres entschieden, entscheidet man sich auch für die bestmöglichen Spracherkennungsergebnisse. Denn im Gegensatz zu dem untrainierten/neuteralen Stimmprofil, das der Standard-Service von SpeechLive beinhaltet, wird nun das individuelle, mit eigenem Wortschatz gepflegte Dragon-Profil genutzt. Damit sind die hohen Erkennungsraten garantiert, die man gewohnt ist.

SpeechLive ist also ein äußerst flexibler Service, der hohe Mobilität garantiert, Hardware-Investitionen ersparen oder Überkapazitäten eliminieren kann - und neben all dem vielen Anwendern den Zugang zur auf gesprochener Sprache beruhenden Dokumentation überhaupt erst öffnet.

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  • Diktate, die mit "Hohe Priorität" gekennzeichnet wurden und maximal 25 Minuten*** lang sind, werden innerhalb von 5 Geschäftsstunden geliefert.****

* Die Abrechnung für das Transkribieren erfolgt in vollen Minuten und die Minutenzahl wird auf die jeweils nächste volle Minute aufgerundet.

** Der Preis für 6 oder mehr Sprecher ist ein ungefährer Richtwert. Der tatsächliche Preis wird nach Analyse des Diktats ermittelt. Sie erhalten vorab ein Angebot per E-Mail.

*** Diktate mit hoher Priorität, die länger als 25 Minuten sind, werden automatisch als Diktate mit Standard-Priorität behandelt. Der Benutzer wird in diesem Fall per E-Mail benachrichtigt.

**** Die Geschäftszeiten des deutschen Schreibservice sind Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr.

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Die Freiminuten gelten pro Benutzerkonto und sind nicht an einen bestimmten Autor gebunden. Wenn die Freiminuten aufgebraucht sind, können zusätzliche Minuten zugekauft werden. Ähnlich wie beim Transkriptionsservice basiert die Abrechnung beim Spracherkennungsservice auf einem einfachen und praktischen Prepaid-System. Laden Sie Ihr Konto einfach mit einem bestimmten Betrag auf und wenn Kosten anfallen, werden diese bequem von Ihrem Konto abgebucht. Nicht verbrauchte Freiminuten verfallen am Ende eines jeden Monats.

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